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Konzentrative Bewegungstherapie  |  Hakomi  |  Systemische (Familien-) Therapie

Systemdarstellung

 

 

Die Konzentrative Bewegungstherapie:

 

ist eine körperpsychotherapeutische Methode.
Auf dem Hintergrund tiefen-, entwicklungspsychologischer und lerntheoretischer Denkmodelle werden Wahrnehmung und Bewegung als Grundlage von Erfahrung und Handlung genutzt. Frühere Erlebnisse bleiben im Menschen bestehen; sie finden Ausdruck in seiner Haltung, seiner Bewegung und seinem Verhalten. Das differenzierte Wahrnehmen, u.a. des eigenen Körpers, eigener Einstellungen, schafft Möglichkeiten zum Erproben neuer Wege. So können sich im geschützten Rahmen brauchbare Handlungsstrategien entfalten, die sich dann in den Alltag integrieren lassen.

 

Hakomi:

 

ist eine wachstums- und körperorientierte Psychotherapie.
Durch achtsame Selbsterforschung wird der Versuch unternommen zu erfahren und zu verstehen, wie wir uns selbst aus der Tiefe heraus organisieren: durch unseren Körper, unsere Gefühle und Gedanken, durch innere Bilder und Symbole. Das Unterbewusste wird mit gewaltloser Haltung zur Kooperation eingeladen. Achtsame und präzise Berührungen, sowie verbaler Austausch unterstützen die Entdeckung der persönlichen Wirklichkeit mit dem Kernthema von Hakomi. "Wer bin ich?"
 

 

Die Systemische (Familien-) Therapie:

 

In der systemischen (Familien-) Therapie sind die Elemente eines sozialen Systems die betroffenen Personen, z.B. Mitarbeiter eines Teams, einer Familie, die handelnd sich ein Bild von der Wirklichkeit machen.
Grundthese des Systemmodells ist, dass sich komplexe Themen nicht lösen lassen, wenn man die Aufmerksamkeit lediglich auf ein Element richtet (z.B. auf ein bestimmtes  Familienmitglied), ohne das gesamte System ( die Familie) zu berücksichtigen.

Problemsituationen entstehen durch eine eingeschränkte Konstruktion der Wirklichkeit. So zielt die systemische (Familien-) Therapie darauf ab, "Ordnung in das System" zu bringen, d.h. Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln, die jedem Element (Familienmitglied) im System Rechnung tragen, unter Nutzen der Ressourcen jedes Einzelnen

 

Die drei psychotherapeutischen Verfahren bilden die Grundlage meiner

Systemischen Körperpsychotherapie:
 

 

Der Körper als System harmonisiert sich in seinem Ausdruck, wenn die schmerzhaften Aspekte seiner Lebensgeschichte neben den anderen wahr- und angenommen werden und wenn die Person, die diesen Körper hat, für sich deutlich sagen kann:" Ich bin die, die ich bin", und wenn die Person als System mit dem System Umwelt für sich befriedigender zu kommunizieren vermag.
 

 

Hierzu ergänzend entwickelte ich die Methode der Systemdarstellung:

 

Ein wesentlicher Teil meines psychotherapeutischen Handelns nimmt die sog. Systemdarstellung ein.

Der Begriff „System“ entstammt ursprünglich der Kybernetik, die sich wissenschaftlich mit Steuerungs- und Regelungsvorgängen in Systemen beschäftigt. In unserem Sinne könnte eine Person als System betrachtet werden oder Personen in einem Gefüge wie Familie, Gruppe, Firma u.a. Kommt ein Klient zu mir mit einer bestimmten Fragestellung, lasse ich ihn zur Antwortfindung oft sein System darstellen: Der Klient sucht sich die unterschiedlichsten Gegenstände und Materialien als Vertreter für die beteiligten Personen oder Beziehungen oder Transaktionen aus.

 

In dem Prozess des Aussuchens, Darstellens der Objekte, die ja auch ein  symptomatischen Aussagewert haben, entstehen Gefühle, Gedanken, Ideen. Diese sind im allgemeinen dem Fragesteller schon vertraut. Aber da der Klient wie von außen oder oben auf sein Problem schaut, wird nicht nur ein Teil seiner Schwierigkeiten transparent, sondern sein ganzes Problem wird für ihn sichtbar. So bekommt er eine ganz andere Perspektive, sich sein System anzuschauen.

 

Im Umstellen, Verändern der Gegenstände zeigen sich die Möglichkeiten für Ansätze von Veränderungen im eigenen Umfeld ( Alltag/ Familie/ Beruf). In der Reflexion des gesamten Prozesses werden die Ereignisse noch einmal gedanklich veranschaulicht und Schritte, die der Klient selbst benennt, für die Umsetzung in die Praxis formuliert und ins Handeln übertragen. Mein therapeutischer Anteil an dieser selbständigen Arbeit des Klienten ist der, Hilfestellung zu geben, damit der Prozess für den Fragesteller mit einem befriedigenden Ergebnis zuende gebracht wird und die ersten Veränderungen in Gang gesetzt werden können.

 

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